Mein Werdegang

Meine Kindheit war sehr sportlich. Ich wuchs in einem Bergdorf in der Schweiz auf und mochte es immer in der Natur zu sein. Als ich 8 Jahre alt war, habe ich angefangen zu reiten. Ich lebte allein mit meiner Mutter und der Kontakt mit den Pferden war wichtig für mich.

 

Während einer «Pferdepause» von über drei Jahren, befasse ich mich intensiv mit zwei anderen Disziplinen (obschon ich ab und zu weiterhin reiten gehe).

 

Dank meiner Mutter besuche ich Theaterkurse im Alambic in Martigny. Meine Ausbildung ist umfassend und beträgt 10 Unterrichtsstunden pro Woche. Ein wahres Reichtum und schöne Begegnungen. Dadurch lerne ich mich zu öffnen, mich auszudrücken, Emotionen zu zeigen und es gibt mir Vertrauen.

 

Neben der Theaterausbildung trainiere ich gleichzeitig Eiskunstlauf während 15 Stunden pro Woche. Ich habe gelernt mich physisch zu übertreffen und eine strenge Arbeitsmethodik zu  entwickeln.

 

Mein schulischer Werdegang war «normal». Alsdann machte ich eine kaufmännische Lehre in der Gemeinde Martigny in der Schweiz. Aus meiner Sicht waren diese 3 Jahre zu lang. Ich wollte aber ein Diplom erlangen bevor ich mich auf das Pferdewesen konzentrieren würde.

 

Während diesen 3 Lehrjahren habe ich eine Stute gefunden, VANY, die mein Leben verändern würde. Sie hat mir die Augen auf eine andere Arbeitsweise mit Pferden geöffnet. Mit ihr habe ich angefangen, für Spektakel zu üben. Zu diesem Zeitpunkt ging ich mit dieser Stute nach Frankreich ...

 

   - August 2008: Teilnahme an Equestria mit Vany in Tarbes. Es ist der Beginn meines Abenteuers mit Pferden. M. Galle wird auf uns aufmerksam und schlägt mir vor, mich in die nationalen französischen Gestüte zu integrieren.

 

   - November 2008: Patrice Raymond empfängt mich während 6 Monaten bei sich, in der Nähe von Tarbes. Ich soll mich in Kosakenvoltige bzw. Kunstreiten weiterentwickeln (heute praktiziere diese Disziplin nicht mehr).

 

   - In April 2009 komme ich im Nationalgestüt von Cluny in Burgund an. Eine ausgezeichnete Erfahrung in einem wunderschönen Ort, um meine neue „Kavallerie“ auszubilden. Es ist notwendig, weil Vany im Oktober 2009 zurück zu ihrer Eigentümerin gegangen ist.

 

   - Im März 2011 führt mich mein Weg für zweieinhalb Jahre zum Nationalgestüt von Rodez weiter. Wir leben im Rhythmus der Demonstrationen, Kabarette und auswärtige Spektakel. Es sind Jahre die reich an Abenteuern sind.

 

Ich präsentiere schöne Spektakel in «La nuit de cheval de Foix», das Spektakel des Abends in Prades, Beaucaire, Saint-Gély du Fesc, Cavadelis, Cheval Passion (Kabarett, MISEC), die Feria de Dax, die Rencontres Equestre de Lunéville und mein schönstes Spektakel während der «Feria du cheval» in Saintes-Maries-de-la-Mer (Sommer 2014).

 

   - Im Oktober 2013 fahre ich zu Camarkas (Thierry Pellegrin), um mich in der Dressur zu verbessern. Eine Begegnung mit einer Person, die einen sehr grossen Herzen hat.

 

      - Von Dezember 2013 bis Februar 2015 verwalte ich eine Pferdepension in Clermont-Ferrand.

 

    - Ab Mai 2015 verbringe ich eine Saison im Nationalgestüt von Tarbes um die Besucher des Gestütes zu betreuen.

 

 

Nach einer Saison im Nationalgestüt von Tarbes und nachdem ich das Glück hatte, mich in die Truppe von Gilles Fortier zu integrieren, ging das Jahr 2015 mit sehr schönen Erinnerungen zu Ende.

 

Das Jahr 2016 beginnt in Kraft.

 

Ich hatte von vorne herein den Eindruck, dass diese Saison schön sein würde. Ich hatte mich zunächst abgesichert und eine Nebenbeschäftigung aufgenommen. Allerdings beschloss ich bereits nach ein paar Anrufen damit aufzuhören.

 

Wir fahren nach Sâone et Loire zu einem Freund zurück, der uns bei sich empfängt.

 

Wir konzentrieren uns auf unsere Arbeit, den Alltag, das Training meiner Pferde.

 

Erstes Spektakel der Saison in "Reims en selle", ein Spektakel von Gilles Fortier, eine sehr schöne Erfahrung. Wir präsentieren unsere «Freiheit» und das «Garrocha en feu» mit der Truppe.

 

Im Juni fahren wir in den Süden Frankreich zur Feria d'Istres, die von Fabien Galle (Regisseur der „crinière d'or“ [goldenen Mähne]) organisiert wird. Ein sehr schönes Wochenende.

 

Ab Anfang Juli sind wir während zwei Monaten unterwegs.

 

Die Arenen von Cazaubon neben Gilles Fortier und das Festival der Kreation in Equestria sind eine Erfahrung, die reich an Emotionen war und die Pferde waren mehr als perfekt.

 

Nach 10 reichen und intensiven Tagen in Equestria fahren wir während mehr als 10 Stunden in die Bretagne, zum Nationalgestüt von Hennebont, um während zwei Wochen Spektakel zusammen mit der Truppe Zarkam durchzuführen.

 

Es ist wiederum eine sehr schöne Erfahrung in einem wunderschönen Ort.

 

Nachher fahren wir Richtung Megève mit Gilles Fortier. Die Fahrt dauert mehr als 15 Stunden, um in einer sehr schönen Region anzukommen.

 

Und am Ende werden wir nach Deutschland fahren, um mit dem Team der Next Generation, das von Arien Aguilar geführt wird, zusammen zu arbeiten. Eine Erfahrung einer anderen Art erwartet uns aber sie wird auch vielfältige Austäusche ermöglichen.

Wir werden während eines Monats Deutschland entdecken und auch die Schweiz besuchen.

 

Dann sind wir anfangs Septermber nach Sâone et Loire zurückgekehrt ...

 

Fortsetzung folgt ...

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Von der Schweiz nach Frankreich …